Mit der Eröffnung des neuen Validation Labs setzte SAL einen weiteren Meilenstein für den Forschungs- und Technologiestandort Österreich. In dem Labor werden elektronische Komponenten gezielt extremen Bedingungen ausgesetzt – von starken Temperaturschwankungen über hohe Luftfeuchtigkeit bis hin zu mechanischen Belastungen und Vibrationen. Dadurch kann bereits in der Entwicklungsphase überprüft werden, ob Sensoren und Elektronik auch unter realen Einsatzbedingungen zuverlässig funktionieren.
„Innovationen in der Mikroelektronik sind ein zentraler Hebel für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts. Nicht umsonst haben wir Elektronische Komponenten und Systeme als eine von neun Schlüsseltechnologien und Stärkefelder in der Industriestrategie definiert. Mit dem Validation Lab schafft Österreich eine wichtige Infrastruktur, um neue Technologien schneller zur Marktreife zu bringen und gleichzeitig ihre Qualität und Langlebigkeit sicherzustellen“, betont Innovationsminister Peter Hanke.
Testumgebung für Forschung und Industrie
Das Validation Lab ermöglicht umfassende Tests unter kontrollierten Bedingungen – etwa in Klimakammern oder durch Vibrations- und Schocktests. So können unter anderem Temperaturen von minus 70 bis plus 180 Grad Celsius simuliert und deren Auswirkungen auf elektronische Systeme während des Betriebs analysiert werden.
„Mit dem Validation Lab erweitern wir unsere Forschungsinfrastruktur gezielt in Richtung Anwendung. Wir schaffen eine Brücke zwischen wissenschaftlicher Entwicklung und industrieller Umsetzung und stärken damit unsere Rolle als Innovationspartner für die Wirtschaft“, erklärt Christina Hirschl, Geschäftsführerin SAL.
Zuverlässigkeit und Langlebigkeit als Schlüssel für nachhaltige Technologien
Neben der eigenen Forschung steht das Labor künftig auch Partnern aus Industrie und Wissenschaft zur Verfügung, die ihre Produkte unter realitätsnahen Bedingungen testen können. Der Fokus liegt dabei auf langlebigen und nachhaltigen Elektroniklösungen, die auch unter extremen Bedingungen zuverlässig funktionieren müssen – etwa in der Automobilindustrie, Energietechnik oder Raumfahrt.
„Wir simulieren im Validation Lab gezielt die Belastungen, denen Elektronik im realen Einsatz ausgesetzt ist – von extremen Temperaturen bis hin zu starken Vibrationen. So können wir frühzeitig erkennen, wie sich Systeme verhalten und ihre Lebensdauer gezielt optimieren“, so Rudolf Heer, Leiter des Bereichs Electronic Sensors bei SAL.
Über Silicon Austria Labs (SAL)
Die Silicon Austria Labs GmbH (SAL) wurde 2018 als bundesländerübergreifendes, außeruniversitäres Spitzenforschungszentrum im Bereich der elektronik- und softwarebasierten Systeme (ESBS) gegründet. An den Standorten Graz, Villach und Linz wird an Schlüsseltechnologien in den Bereichen Microsystems, Sensor Systems, Power Electronics, Intelligent Wireless Systems und Embedded Systems geforscht. SAL bringt dabei wesentliche Akteure aus Industrie und Wissenschaft und damit wertvolle Expertise und Know-how zusammen und betreibt kooperative, anwendungsorientierte Forschung entlang der Wertschöpfungskette. Ziel ist es, den Wertschöpfungsprozess von der Idee zur Innovation zu beschleunigen – mit exzellenter Forschung und wirtschaftlichem Nutzen. Eigentümerinnen sind die Republik (50,1%), die Länder Steiermark und Kärnten (je 10%), das Land Oberösterreich (4,95%) und der Fachverband für Elektro- und Elektronikindustrie (24,95%).
Kontakt:
Silicon Austria Labs GmbH
Isabella Preuer, BA BA MA
Head of Communications & PR
+43 664 832 97 73
E-Mail: press@silicon-austria.com
Web: www.silicon-austria-labs.com/presse
Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur
Mag.a. Kleo Kraft
+43 1 711 62-65 8116
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